
🌞 Das gesamte Team wünscht Ihnen einen wunderschönen Sommer und erholsame Ferien!
Wir machen eine kleine Sommerpause und nehmen unsere Aktivitäten am 27. Juli wieder auf.
Genießen Sie diese Zeit und tanken Sie neue Energie ☀️
Wir freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit dem Frauenhaus beider Basel im Rahmen des Basler Stadtlaufs 2026 bekannt zu geben.
Am 21. November 2026 geht das KidsToo-Team mit einer klaren Überzeugung an den Start: Jeder Schritt, jede Startnummer und jede Spende kann Frauen und Kindern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, einen Neuanfang ermöglichen.
💙 Spenden sind ab sofort möglich!
Jeder Beitrag – ob klein oder gross – unterstützt konkrete Projekte und kommt vollumfänglich dem Frauenhaus beider Basel zugute.
🏃 Möchten Sie mit uns laufen?
Wir suchen bereits jetzt Ambassadors, die das Team KidsToo verstärken und in ihrem Umfeld auf die Aktion aufmerksam machen.
Die offiziellen Anmeldungen für den Basler Stadtlauf starten nach den Sommerferien. Wenn Sie als Botschafter dabei sein möchten, freuen wir uns schon jetzt über Ihre Kontaktaufnahme.
Mehr Info: https://www.kidstoo.ch/de/spendeaktion2026/

Spendeaktion
Wir freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit dem Frauenhaus beider Basel im Rahmen des Basler Stadtlaufs 2026 bekannt zu geben.
Am 21. November 2026 geht das KidsToo-Team mit einer klaren Überzeugung an den Start: Jeder Schritt, jede Startnummer und jede Spende kann Frauen und Kindern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, einen Neuanfang ermöglichen.
💙 Spenden sind ab sofort möglich!
Jeder Beitrag – ob klein oder gross – unterstützt konkrete Projekte und kommt vollumfänglich dem Frauenhaus beider Basel zugute.
🏃 Möchten Sie mit uns laufen?
Wir suchen bereits jetzt Ambassadors, die das Team KidsToo verstärken und in ihrem Umfeld auf die Aktion aufmerksam machen.
Die offiziellen Anmeldungen für den Basler Stadtlauf starten nach den Sommerferien. Wenn Sie als Botschafter dabei sein möchten, freuen wir uns schon jetzt über Ihre Kontaktaufnahme.
Mehr Info: https://www.kidstoo.ch/de/spendeaktion2026/

📅 Save the date – 18 septembre 2026
« La protection des enfants exposés à la violence dans le couple : défis et perspectives »
Nous avons le plaisir de vous annoncer une journée d’étude consacrée à la protection des enfants exposés aux violences dans le couple, qui se tiendra le 18 septembre 2026 au Campus SUPSI de Mendrisio.
Cette journée est organisée par la SUPSI, en collaboration avec l’Association des familles monoparentales du Tessin (FaMo+) et la Fondation KidsToo.
Parmi les contributions présentées figurera notamment notre étude :
« Exposition des enfants à la violence dans le couple : analyse des processus et des coûts dans le contexte de l’attribution de la garde et des droits de visite », menée par Ornella Larenza et Andreas Jud. (Plus d’info sur l’étude ici: https://www.kidstoo.ch/projets-2/les-enfants-de-la-violence-domestique/).
🎧 Traduction simultanée en italien, français et allemand.
Le programme complet et les modalités d’inscription seront communiqués ultérieurement.
Stay tuned !

Die erste nationale Schweizer Präventionskampagne gegen häusliche, sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt tritt in ihre zweite Phase ein.
Besonders hervorheben möchten wir:
➡️ Die Kampagne macht Formen von Gewalt sichtbar, die noch immer viel zu oft unter dem Radar bleiben: psychische und verbale Gewalt, Demütigungen, Isolation, subtile Verhaltensregulierungen und andere Mechanismen von Zwangs- und Kontrollverhalten (coercive control). Sie erinnert daran, dass Gewalt nicht erst bei körperlichen Übergriffen beginnt.
➡️ Sie anerkennt endlich die Situation von Kindern, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind. Ob sie direkt betroffen sind oder Gewalt miterleben – sie sind immer Opfer.
➡️ Mit dem Slogan «Gleichstellung gegen Gewalt» erinnert die Kampagne daran, dass diese Gewaltformen in Machtverhältnissen, Abhängigkeiten und diskriminierenden gesellschaftlichen Normen verwurzelt sind, die sie erst ermöglichen. Gewaltprävention bedeutet deshalb auch, die Ungleichheiten zu bekämpfen, die Gewalt begünstigen.

📍 Ein denkwürdiger Tag, der einen Meilenstein auf dem Weg zur Anerkennung von Zwangskontrolle (Coercive Control) im schweizerischen Straf- und Zivilrecht markiert.

Hier die Worte unseres Präsidenten:
„Vielen Dank an Frau Jacqueline de Quattro dafür, dass sie:
• das Thema der Zwangskontrolle ins Bundesparlament eingebracht hat,
• ihre Motion im Nationalrat gegen die Empfehlung des Bundesrates verteidigt hat,
• einen großen Teil ihrer Kolleginnen und Kollegen davon überzeugen konnte, diesen wichtigen Schritt zu unterstützen.
Die Verletzung der Persönlichkeit von Opfern von Zwangskontrolle kann jede und jeden treffen – unabhängig von sozialem oder wirtschaftlichem Hintergrund. Sie betrifft hauptsächlich Frauen, auch Männer und immer die Kinder. Es handelt sich um eine gesellschaftliche Geißel, deren Ausmaß sich alle politischen Parteien bewusst machen sollten.
Mit 128 Ja-Stimmen gegenüber 65 Nein-Stimmen wurde die erste Etappe mit Bravour gemeistert.
ABER
Auf politischer Ebene betonen alle, dass sie häusliche Gewalt bekämpfen wollen.
Und dennoch hat die SVP geschlossen gegen die Motion gestimmt (61 Nein, 0 Ja und nicht einmal eine Enthaltung). Keine einzige Frau wagte es, für einen besseren Schutz der Opfer zu stimmen. Auch die Lega, das MCG und die EDU folgten der SVP.
Ein solches Abstimmungsverhalten kann nur das Gefühl der Straflosigkeit bei den Täterinnen und Tätern stärken – gegenüber dem, was der Bundesrat als „Gewalt von geringer Intensität“ bezeichnet hat.
Ich kann nicht glauben, dass kein einziges Mitglied der SVP jemanden kennt, der häusliche Gewalt in Form von Zwangskontrolle erlebt hat oder derzeit erlebt. Aber es ist sicherlich einfacher, wegzuschauen oder den Aussagen der Opfer keinen Glauben zu schenken.
Alle anderen Parteien haben sich dafür entschieden, erwachsene Opfer und Kinder besser zu schützen, indem sie sowohl das Strafrecht als auch das Zivilrecht weiterentwickeln wollen.
KidsToo dankt ihnen für ihr Engagement und zählt auf sie, ihre Kolleginnen und Kollegen im Ständerat zu motivieren, dieser Motion ebenfalls zuzustimmen.“
Das Team von KidsToo arbeitet gemeinsam mit seinen Partnern weiterhin mit großem Engagement daran, die Praxis weiterzuentwickeln, die beteiligten Akteure zu sensibilisieren und zu einem besseren Schutz der Opfer häuslicher Gewalt beizutragen.Voici les mots de notre Président :


Über 100 Fachpersonen, 12 vertretene Kantone, ein gemeinsamer Wille zu handeln.
Anlässlich des Symposiums «Coercive Control: Familiäre und rechtliche Aspekte» durften wir Teilnehmende aus unterschiedlichsten Fachbereichen begrüssen: Psycholog, Fachpersonen aus dem Kinder- und Jugendschutz, Mitarbeitende von KESB/APEA, Vertreter der Polizei, Mitarbeitende von Besuchsrechts- und Begegnungsstellen (Point Rencontre), Opferhilfeberatungsstellen (LAVI), Gleichstellungsbüros, Anwält, Fachorganisationen und viele weitere.
Diese Vielfalt an Perspektiven und Fachkompetenzen ist von zentraler Bedeutung. Angesichts von Coercive Control und häuslicher Gewalt kann keine Berufsgruppe allein wirksam handeln.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Referent für die hohe Qualität ihrer Beiträge, an alle Teilnehmenden für ihr Engagement und die bereichernden Diskussionen sowie an die freiwilligen Helfer, die zum grossen Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben.
Wir hoffen, dass alle Teilnehmenden mit einem vertieften Verständnis der psychologischen, klinischen und rechtlichen Mechanismen von Coercive Control nach Hause gehen – und mit konkreten Impulsen, um ihre professionelle Praxis auf allen Ebenen der Schutzkette für Betroffene und insbesondere für Kinder weiterzuentwickeln.
Wir hoffen zudem, dass dieser Tag neue Begegnungen ermöglicht, die transdisziplinäre Zusammenarbeit gestärkt und neue Projekte angestossen hat.
Die letzte Folie von Ruedi Winet stellte eine ebenso einfache wie grundlegende Frage:
«Wer schützt dieses Kind wirklich?»
Jede Institution, jede Berufsgruppe und jede Person im Hilfs- und Schutznetzwerk trägt einen Teil der Antwort in sich.
Heute investieren wir viel Energie darin, die Folgen von Gewalt zu bewältigen, nachdem sie bereits eingetreten ist. Doch wir müssen gemeinsam auch eine Gesellschaft gestalten, die solche Situationen verhindert – eine Gesellschaft, die die Sicherheit und die Bedürfnisse von Kindern konsequent in den Mittelpunkt stellt.

„Kinder müssen geschützt werden.“
Das sagt jeder.
Doch wie schützt man ein Kind, wenn die Person, die es schützt, selbst terrorisiert wird und weiterhin Gewalt erfährt?
In der Schweiz sind die Zahlen eindeutig: Laut den PKS-Zahlen 2025 machen Frauen 84 % der Opfer «schwerer» häuslicher Gewalt aus.
Ein Kind muss nicht direkt Ziel der Gewalt sein, um Opfer zu sein.
Wenn der Täter die Mutter zerstört, greift er zugleich an:
den sicheren Zufluchtsort des Kindes,
seine emotionale Stabilität,
seine psychische Entwicklung,
seine zukünftige Fähigkeit, sich sicher zu fühlen.
Zu behaupten, man schütze Kinder, ohne ihren schützenden Elternteil zu schützen, bedeutet, die Dynamik häuslicher Gewalt zu ignorieren.
Es ist Zeit, aufzuhören, Partnerschaftsgewalt und Kinderschutz voneinander zu trennen.

🚨 Kann man etwas bekämpfen, das man nur schwer erkennen kann?
Der kontrollierende Zwang (Coercive Control) gehört zu den subtilsten Formen von Gewalt und wird trotz seiner verheerenden Auswirkungen häufig unterschätzt.
Um diese Dynamiken zu beleuchten, Fachwissen zu teilen und konkrete Handlungsansätze zu eröffnen, bringt unser Symposium zum Thema „kontrollierender Zwang“ in Kürze zentrale Stimmen zusammen.
Symposium „« Coercive control : Familiäre und rechtliche Aspekte »“
10. Juni
Neuchâtel:
📅 Ein Tag des strategischen Austauschs
🎙️ Engagierte Expert*innen
🤝 Eine mobilisierte Community
…und 🎁 eine exklusive Überraschung für jede teilnehmende Person.
Neugierig? Sie können Ihren Platz hier noch reservieren: www.kidstoo.ch/de/symposium
📬 Der Newsletter der Stiftung KidsToo für Mai 2026 ist online.
In dieser Ausgabe:
🔹 Die Nichteinhaltung der Istanbul-Konvention durch unsere Gesetzgebung
🔹 Ein offener Brief an die Mitglieder des Nationalrats
🔹 Die Notwendigkeit, den Begriff der coercive control (Zwangskontrolle) ins Schweizer Recht aufzunehmen
🔹 Die Herausforderungen rund um die Motion De Quattro 25.3062
🔹 Ressourcen und Literaturempfehlungen zum besseren Verständnis häuslicher Gewalt
🔹 Unser Symposium vom 10. Juni in Neuchâtel zum Thema coercive control
KidsToo ist überzeugt, dass es an der Zeit ist, den Schutz der Opfer zu stärken und unseren gesetzlichen Rahmen weiterzuentwickeln.
📖 Den vollständigen Newsletter finden Sie hier: https://www.kidstoo.ch/app/uploads/K2NL_202605_DE.pdfembres du Conseil national
🔹 La nécessité d’introduire la notion de contrôle coercitif dans le droit suisse
🔹 Les enjeux autour de la motion De Quattro 25.3062
🔹 Des ressources et lectures pour mieux comprendre les violences domestiques
🔹 Notre symposium du 10 juin à Neuchâtel sur le contrôle coercitif
Chez KidsToo, nous restons convaincus qu’il est temps de renforcer la protection des victimes et de faire évoluer notre cadre légal.
📖 Découvrez la newsletter complète ici : https://www.kidstoo.ch/app/uploads/K2NL_202605_FR.pdf