Symposium – Merci! Danke!
Über 100 Fachpersonen, 12 vertretene Kantone, ein gemeinsamer Wille zu handeln.
Anlässlich des Symposiums «Coercive Control: Familiäre und rechtliche Aspekte» durften wir Teilnehmende aus unterschiedlichsten Fachbereichen begrüssen: Psycholog, Fachpersonen aus dem Kinder- und Jugendschutz, Mitarbeitende von KESB/APEA, Vertreter der Polizei, Mitarbeitende von Besuchsrechts- und Begegnungsstellen (Point Rencontre), Opferhilfeberatungsstellen (LAVI), Gleichstellungsbüros, Anwält, Fachorganisationen und viele weitere.
Diese Vielfalt an Perspektiven und Fachkompetenzen ist von zentraler Bedeutung. Angesichts von Coercive Control und häuslicher Gewalt kann keine Berufsgruppe allein wirksam handeln.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Referent für die hohe Qualität ihrer Beiträge, an alle Teilnehmenden für ihr Engagement und die bereichernden Diskussionen sowie an die freiwilligen Helfer, die zum grossen Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben.
Wir hoffen, dass alle Teilnehmenden mit einem vertieften Verständnis der psychologischen, klinischen und rechtlichen Mechanismen von Coercive Control nach Hause gehen – und mit konkreten Impulsen, um ihre professionelle Praxis auf allen Ebenen der Schutzkette für Betroffene und insbesondere für Kinder weiterzuentwickeln.
Wir hoffen zudem, dass dieser Tag neue Begegnungen ermöglicht, die transdisziplinäre Zusammenarbeit gestärkt und neue Projekte angestossen hat.
Die letzte Folie von Ruedi Winet stellte eine ebenso einfache wie grundlegende Frage:
«Wer schützt dieses Kind wirklich?»
Jede Institution, jede Berufsgruppe und jede Person im Hilfs- und Schutznetzwerk trägt einen Teil der Antwort in sich.
Heute investieren wir viel Energie darin, die Folgen von Gewalt zu bewältigen, nachdem sie bereits eingetreten ist. Doch wir müssen gemeinsam auch eine Gesellschaft gestalten, die solche Situationen verhindert – eine Gesellschaft, die die Sicherheit und die Bedürfnisse von Kindern konsequent in den Mittelpunkt stellt.
