25 nov: Journée internationale pour l’élimination de la violence à l’égard des femmes

Dieses Jahr haben in der Schweiz viel zu viele Frauen ihr Leben verloren – durch die Gewalt von Menschen, die vorgaben, sie zu lieben.
Im Laufe der Monate folgten die Meldungen Schlag auf Schlag. Sie rissen über unsere Bildschirme wie Splitter brutaler Realität. Unterbrochene Leben. Zerbrochene Familien.
Nach und nach hat sich etwas verändert. Aus „Eifersuchtsdramen“ wurden „Femizide“. Aus einzelnen tragischen Fällen wurde ein echtes gesellschaftliches Thema.
Und die Behörden konnten nicht länger wegschauen – sie kündigten Massnahmen an und stellten endlich finanzielle Mittel bereit.
Tragisch bleibt, dass es erst eine Rekordzahl an Femiziden brauchte, damit sich etwas bewegt.

Und doch hat sich inmitten dieser düsteren Realität eine kollektive Kraft formiert. Vor Ort ist das Engagement stärker denn je, die Zusammenarbeit wächst, die Anstrengungen werden abgestimmt.

Heute, am 25. November, möchten wir Folgendes sagen:
An alle Betroffenen,
an all jene, die noch zögern, den ersten Schritt zu machen,
an die, die Angst haben oder keinen Ausweg mehr sehen,
an ihre Angehörigen, die sich oft machtlos fühlen.

Gebt die Hoffnung nicht auf.
Ihr seid nicht allein. Fachpersonen, Organisationen und zahlreiche Verbündete setzen sich jeden Tag dafür ein, dass diese Gewalt zurückgeht – damit Sicherheit ein echtes Recht wird und kein abstraktes Versprechen bleibt.

Der Weg ist noch lang, aber er führt vorwärts. Gemeinsam.