{"id":2805,"date":"2025-11-05T11:03:43","date_gmt":"2025-11-05T10:03:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kidstoo.ch\/?page_id=2805"},"modified":"2025-11-05T11:02:31","modified_gmt":"2025-11-05T10:02:31","slug":"ofs-spc","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kidstoo.ch\/de\/nos-publications\/publications-internes\/ofs-spc\/","title":{"rendered":"OFS-SPC"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Polizeiliche Kriminalstatistik, Opferhilfe und Wohnbev\u00f6lkerung<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-style-box-color has-black-color has-text-color is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading has-white-color has-light-red-color-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-772016bfefb65015ad2260c6c8b167f8\">Pr\u00e4ambel<\/h3>\n\n\n\n<p>Die 1993 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete Erkl\u00e4rung \u00fcber die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen belegt die internationale Anerkennung der Tatsache, dass Gewalt gegen Frauen eine Verletzung der Menschenrechte und eine Form der Diskriminierung von Frauen darstellt. Die 1995 auf der Vierten Weltfrauenkonferenz in Peking verabschiedete Aktionsplattform identifizierte Gewalt gegen Frauen als einen von zw\u00f6lf kritischen Bereichen, die besondere Aufmerksamkeit von Regierungen, der internationalen Gemeinschaft und der Zivilgesellschaft erfordern. Die Schweiz war nur Beobachterstaat. Die Schweiz trat den Vereinten Nationen im September 2002 bei. Das \u00dcbereinkommen des Europarats zur Verh\u00fctung und Bek\u00e4mpfung von Gewalt gegen Frauen und h\u00e4uslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) ist in der Schweiz seit dem 1. April 2018 in Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich der h\u00e4uslichen Gewalt ist die wichtigste Informationsquelle die kantonale polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Das BFS sammelt die kantonalen Daten, erstellt einen Jahresbericht \u00fcber alle erfassten Straftaten und ver\u00f6ffentlicht verschiedene Indikatoren und Tabellen, die sich speziell auf Gewalt und h\u00e4usliche Gewalt beziehen. Auch die Kantonspolizeien ver\u00f6ffentlichen jeweils einen eigenen Bericht, der auf ihren eigenen Daten basiert, die sie dem BFS zur Verf\u00fcgung stelle<\/p>\n\n\n\n<p>Das BFS stellt der \u00d6ffentlichkeit seit 2009 j\u00e4hrlich 5 Tabellen zur <strong>Gewalt im Allgemeinen<\/strong> und 37 spezifische Tabellen zur <strong>h\u00e4uslichen Gewalt<\/strong> zur Verf\u00fcgung (Zahlen von 2021).<br>Im Rahmen der \u00dcberwachung des Fortschritts der Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (MONET 2030) berechnet das BFS f\u00fcr den Themenbereich &#8220;Gleichstellung der Geschlechter&#8221; einen Indikator f\u00fcr h\u00e4usliche Gewalt (SDG 5.2). F\u00fcr den Themenbereich &#8220;Frieden, Gerechtigkeit und wirksame Institutionen&#8221; berechnet es zudem einen Indikator f\u00fcr Gewaltdelikte (SDG 16.1). Das BFS berechnet auch f\u00fcr das Legislaturmonitoring einen Indikator f\u00fcr h\u00e4usliche Gewalt, der mit dem Indikator f\u00fcr das Ziel 2030 identisch ist, und einen Indikator f\u00fcr Gewaltdelikte, der dem Indikator f\u00fcr das Ziel 2030 recht nahe kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich der Opferhilfe hat das BFS j\u00e4hrlich 10 Tabellen f\u00fcr den Zeitraum ab 2000 ver\u00f6ffentlicht. Seit 2018 hat das BFS eine Tabelle ver\u00f6ffentlicht, die die Beziehung zwischen T\u00e4ter\/in und Opfer integriert. Diese Daten sind jedes Jahr gegen Ende Juni verf\u00fcgbar.<br>Die Statistiken zur Wohnbev\u00f6lkerung (Anzahl Haushalte, M\u00e4nner\/Frauen, CH\/NichtCH), die f\u00fcr die Berechnungen zur Bev\u00f6lkerung ben\u00f6tigt werden, werden im Oktober ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-style-box-color has-black-color has-text-color is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading has-white-color has-light-red-color-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-82b58e246e3639341f5d25c507e5c93c\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/h3>\n\n\n\n<p>Die neueste Version des Syntheseberichts ist hier verf\u00fcgbar (<a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier_ViolDom_K2_Resume_FR.pdf\" title=\"\">FR<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_Resume_DE-1.pdf\" title=\"\">DE<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><em><u><a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_1_DE-1.pdf\" title=\"\">Opfer<\/a><\/u><\/em> von schwerer h\u00e4uslicher Gewalt (<a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_1_FR-1.pdf\" title=\"\">FR<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_1_DE-1.pdf\" title=\"\">DE<\/a>)<\/h4>\n\n\n\n<p>In den Indikatoren f\u00fcr nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (MONET 2030) und der Legislaturperiode 2019-2023 ist der Begriff der schweren Gewalt, der bereits f\u00fcr den Indikator Gewaltdelikte restriktiv ist, ein anderer, noch restriktiverer f\u00fcr h\u00e4usliche Gewalt. So wird beispielsweise Vergewaltigung bei h\u00e4uslicher Gewalt nicht ber\u00fccksichtigt. Durch die Anwendung der Definition von schwerer Gewalt gem\u00e4\u00df unserem Indikator SDG 5.2-K2.1 aud die Daten des Jahres 2024:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Eine <strong>zw\u00f6lffache Zunahme<\/strong> der Zahl der Opfer von <strong><em>123<\/em><\/strong> (im Jahr 2023) auf <strong>1.470<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Anteil weiblicher Opfer, der von 69% im Jahr 2023 auf <strong>88%<\/strong> steigt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-red-color-background-color has-background\">Die offiziellen Indikatoren untersch\u00e4tzen sowohl die h\u00e4usliche Gewalt als auch den Anteil der weiblichen Opfer erheblich.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><em><u><a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_2_DE.pdf\" title=\"\">Opferhilfe <\/a><\/u><\/em>und die Dunkelziffer der h\u00e4usliche Gewalt (<a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_2_FR.pdf\" title=\"\">FR<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_2_DE.pdf\" title=\"\">DE<\/a>)<\/h4>\n\n\n\n<p>Seit 2018 werden detailliertere Statistiken zur Opferhilfe ver\u00f6ffentlicht. Sie erw\u00e4hnen die Art der Beziehung zwischen Opfer und T\u00e4ter sowie das Geschlecht und die Altersklasse des T\u00e4ters oder der T\u00e4terin. Wenn man diese Daten mit den Daten der polizeilichen Kriminalit\u00e4tsstatistik vergleicht, explodiert die Zahl der Opfer und der Straftaten, sowohl<br>sowohl insgesamt als auch unter Ber\u00fccksichtigung des Alters (minderj\u00e4hrig oder vollj\u00e4hrig) oder des Geschlechts des T\u00e4ters. F\u00fcr das Jahr 2024 :<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Zahl der Opfer steigt von 11&#8217;849 auf <strong>61&#8217;135<\/strong>, wenn man das Geschlecht des T\u00e4ters und die Art der Beziehung zum Opfer ber\u00fccksichtigt.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Zahl der Straftaten steigt von <em>21&#8217;127<\/em> auf <strong>146&#8217;978<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-red-color-background-color has-background\">Das Verh\u00e4ltnis zwischen den Zahlen aus der polizeilichen Kriminalstatistik und den auf der Grundlage der Daten der Opferhilfe hochgerechneten Zahlen entspricht einigen Sch\u00e4tzungen , die davon ausgehen, dass nur einer von f\u00fcnf F\u00e4llen angezeigt wird.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die <a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_2_Detail_DE.pdf\" title=\"\"><u>Schwierigkeit<\/u><\/a>, eine Anzeige zu erstatten (<a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_2_Detail_FR.pdf\" title=\"\">FR<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_2_Detail_DE.pdf\" title=\"\">DE<\/a>)<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Schwierigkeit, f\u00fcr Opfer h\u00e4uslicher Gewalt, Anzeige zu erstatten, gr\u00f6sser ist als die f\u00fcr Opfer &#8220;nicht h\u00e4uslicher&#8221; Gewalt &#8211; der Schwierigkeitsfaktor, Anzeige wegen h\u00e4uslicher Gewalt (SFAG) zu erstatten schwankt zwischen 2018 und 2023 zwischen 2.9 und 3.25 &#8211; variiert sie stark zwischen den verschiedenen Arten von strafbaren Handlungen, je nach Alterskategorie, Geschlecht der Tatperson und der Art der Beziehung zum Opfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist 6- bis 7-mal schwieriger f\u00fcr das Opfer, eine Anzeige zu erstatten, wenn der m\u00e4nnliche Angreifer sein &#8220;Partner&#8221; ist, wenn es sich um &#8220;<strong>K\u00f6rperverletzung und T\u00e4tlichkeiten<\/strong>&#8221; handelt. Bei &#8220;<strong>Erpressung, Drohungen und N\u00f6tigung<\/strong>&#8221; steigt der Faktor f\u00fcr die Schwierigkeit, Anzeige zu erstatten, auf 10.<br>Wenn der T\u00e4ter ein &#8220;Ex-Partner&#8221; ist, liegt dieser SFAG nur zwischen 3 und 4 bzw. zwischen 4 und 5 f\u00fcr diese beiden Straftaten. Bei T\u00e4tern mit einer Beziehung des Typs &#8220;Andere&#8221; liegt dieser SFAG etwa bei 5 bzw. zwischen 6 und 8.<br>Bei den vollj\u00e4hrigen m\u00e4nnlichen und weiblichen Tatpersonen insgesamt ist die Aufstellung beinahe identisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist die Tatperson weiblich, liegt der SFAG des m\u00e4nnlichen Opfers seiner &#8220;Partnerin&#8221; bei 2 bei strafbaren Handlungen des Typs &#8220;K\u00f6rperverletzung und T\u00e4tlichkeiten&#8221; und bei 3 f\u00fcr strafbare Handlungen des Typs &#8220;Erpressung, Drohung, N\u00f6tigung&#8221;. F\u00fcr eine weibliche Tatperson der Art &#8220;Ex-Partnerin&#8221; betr\u00e4gt die Kennzahl 1 bzw. 2.<br>Bei Opfern von weiblichen Tatpersonen des Typs &#8220;Andere&#8221; liegt der SFAG bei 4.5 bzw. zwischen 6 und 8, was in etwa demselben Wert entspricht wie bei m\u00e4nnlichen Tatpersonen des Typs &#8220;Andere&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei sexuell motivierten strafbaren Handlungen (<strong>&#8220;Sexuelle Handlungen mit Kindern &#8220;, &#8220;Sexuelle Handlungen mit Abh\u00e4ngigen&#8221;, &#8220;Sexuelle N\u00f6tigung, Vergewaltigung&#8221;<\/strong> und &#8220;<strong>Andere strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrit\u00e4t&#8221;)<\/strong> sind die SFAG der <strong>Opfer ihrer m\u00e4nnlichen &#8220;Partner&#8221;<\/strong> niedriger als die zuvor ermittelten Werte. In absteigender Reihenfolge liegen sie zwischen 9.2 f\u00fcr &#8220;Andere strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrit\u00e4t&#8221;, bei 2.1 f\u00fcr &#8220;Sexuelle Handlungen mit Kindern&#8221;, bei 1.7 f\u00fcr &#8220;Sexuelle N\u00f6tigung, Vergewaltigung&#8221; und bei 1.2 f\u00fcr &#8220;Sexuelle Handlungen mit Abh\u00e4ngigen&#8221;. Wenn die m\u00e4nnliche Tatperson nur noch der <strong>&#8220;Ex-Partner&#8221;<\/strong> ist, betr\u00e4gt der SFAG f\u00fcr das Opfer 3.7 f\u00fcr &#8220;Andere strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrit\u00e4t&#8221;, bei 1.3 f\u00fcr &#8220;Sexuelle Handlungen mit Kindern&#8221;, bei 0.9 f\u00fcr &#8220;Sexuelle N\u00f6tigung, Vergewaltigung&#8221; und bei 0.7 f\u00fcr &#8220;Sexuelle Handlungen mit Abh\u00e4ngigen&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird die Anzahl Tatpersonen anhand der SFAG und unter Ber\u00fccksichtigung des Geschlechts der Tatperson und ihrer Beziehung mit dem Opfer gesch\u00e4tzt, machen die m\u00e4nnlichen Tatpersonen zwischen 85 und 90% aus und nicht mehr &#8220;nur&#8221; 75 %. Wenn zur Vereinfachung davon ausgegangen wird, dass einer m\u00e4nnlichen Tatperson ein weibliches Opfer gegen\u00fcbersteht, sind 85-90% der Opfer Frauen. Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, dass h\u00e4usliche Gewalt von M\u00e4nnern gegen Frauen ausge\u00fcbt wird, und zwar in noch eklatanterer Weise als von der PKS aufgef\u00fchrt. Es ist zu hoffen, dass Politiker und Richter dies dazu veranlasst, die Gleichberechtigung der Geschlechter bei h\u00e4uslicher Gewalt nicht zu &#8220;missbrauchen&#8221; und einzur\u00e4umen, dass dies im Widerspruch zur Istanbul-Konvention steht, die seit Mitte 2018 in der Schweiz in Kraft ist.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">H\u00e4usliche Gewalt f\u00fcr verschiedene <em><u><a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_3_DE.pdf\" title=\"\">Bev\u00f6lkerungsgruppen<\/a><\/u><\/em> (<a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_3_FR-1.pdf\" title=\"\">FR<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.kidstoo.ch\/app\/uploads\/Dernier-ViolDom_K2_3_DE.pdf\" title=\"\">DE<\/a>)<\/h4>\n\n\n\n<p>Indem man die Daten der PKS und der Wohnbev\u00f6lkerung der Schweiz miteinander in Beziehung setzt, kann man feststellen, ob bei verschiedenen Kriterien (Frauen, M\u00e4nner, Altersklassen) bestimmte Gruppen \u00fcber- oder unterrepr\u00e4sentiert sind (relativer Anteil [RA]). F\u00fcr den Zeitraum 2011 bis 2022 ergibt sich f\u00fcr die Auswirkung des Geschlechts der Opfer folgendes :<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>M\u00e4nner<\/strong>, die durch jegliche Art von h\u00e4uslicher Gewalt <strong>gesch\u00e4digt<\/strong> wurden, unabh\u00e4ngig davon, ob sie Schweizer oder ans\u00e4ssige Ausl\u00e4nder (CH oder nicht-CH Ans\u00e4ssige) sind, Die RA der Schweizer liegt bei etwa 40% (45% im Jahr 2024), die der Ausl\u00e4nder steigt an und liegt 2022 bei \u00fcber 100%. SEITDEM SCHEINT SIE SICH ZU STABILISIEREN UND BEL\u00c4UFT SICH 2024 AUF 97 %.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Frauen<\/strong>, die durch jegliche Art von h\u00e4uslicher Gewalt <strong>gesch\u00e4digt<\/strong> wurden, unabh\u00e4ngig davon, ob sie Schweizerinnen oder ans\u00e4ssige Ausl\u00e4nderinnen sind, ein RA von Nah oder \u00fcber 100% aufweisen. Das RV der Schweizerinnen liegt bei rund 100% (90% iM JAHR 2024), der Anteil der Ausl\u00e4nderinnen ist seit 2011 von 320% auf 270% gesunken (278% in 2024).<\/li>\n\n\n\n<li>2024: Schweizer Frauen werden <strong>sechsmal h\u00e4ufiger<\/strong> gesch\u00e4digt (schwere h\u00e4usliche Gewalt) als Schweizer M\u00e4nner. <strong>Ausl\u00e4nderinnen<\/strong> werden <strong>mehr als zehnmal h\u00e4ufiger<\/strong> gesch\u00e4digt als Ausl\u00e4nder und sogar <strong>dreizehnmal h\u00e4ufiger<\/strong> als Schweizer M\u00e4nner, gemessen an der Quote).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Jugendliche unter 18 Jahren<\/h5>\n\n\n\n<p>Werden die Berner Statistiken \u00fcber die Anwesenheit von Kindern bei Eins\u00e4tzen der Kantonspolizei ber\u00fccksichtigt, schwankt der Anteil der weiblichen Opfer seit 2010 zwischen 350 und 370% (RA 361% im Jahr 2023). Bei den minderj\u00e4rigen m\u00e4nnlichen Opfern schwankt der RA zwischen 280 und 300%  (287% im Jahr 2023).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-red-color-background-color has-background\">Diese Zahlen zeigen, dass das Risiko k\u00fcnftiger h\u00e4uslicher Gewalt und deren Nachahmung durch die Kinder sehr hoch ist, wenn sie gezwungen sind, mit der Tatperson in Kontakt zu bleiben.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Polizeiliche Kriminalstatistik, Opferhilfe und Wohnbev\u00f6lkerung Pr\u00e4ambel Die 1993 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete Erkl\u00e4rung \u00fcber die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen belegt die internationale Anerkennung der Tatsache, dass Gewalt gegen Frauen eine Verletzung der Menschenrechte und eine Form der Diskriminierung von Frauen darstellt. 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